Das ganze Präparat. In einem Bild.
Panoscopia macht aus Ihrem Mikroskop einen Scanner. Die Software fährt die Probe Kachel für Kachel ab, stellt jede Aufnahme selbst scharf und setzt Hunderte Bilder zu einem einzigen Panorama zusammen.
ReferenzaufbauThorlabs-Kamera CS135MUN und Motorsteuerung MCM301, gesteuert von einem Windows-PC.
Ein Sichtfeld zeigt knapp einen Millimeter. Die Probe ist zwanzigmal so breit.
Bei zehnfacher Vergrößerung erfasst die Kamera im Referenzaufbau 0,96 × 0,77 mm. Für eine Gewebeprobe von 20 × 15 mm braucht es rund 700 überlappende Aufnahmen: verfahren, scharfstellen, auslösen, 700-mal, und am Ende alles von Hand zusammensetzen.
Slide-Scanner nehmen einem das ab. Hochdurchsatz-Geräte kosten aber je nach Modell zehn- bis hunderttausende US-Dollar, und für Service und Wartung fallen jedes Jahr 7 bis 20 Prozent des Kaufpreises an.1
Panoscopia geht einen anderen Weg: Die Software steuert Mikroskop, Kamera und Motortisch, die schon im Labor stehen.
Vom Objektträger zum Panorama in vier Schritten.
Ein Assistent führt durch den Ablauf. Wer die Hardware kennt, braucht für einen Scan nur wenige Klicks.
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1Verbinden
Panoscopia meldet Kamera und Motortisch an, prüft die Achsen und hält beim Start alle Achsen sicher an. Erst dann bewegt sich etwas.
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2Bereich festlegen
Ziehen Sie auf der Karte ein Rechteck oder setzen Sie zwei Ecken. Auf Wunsch erkennt die Software die Grenzen der Probe selbst und legt einen kleinen Rand dazu.
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3Fokus finden
Ein Suchlauf in drei Stufen findet die schärfste Ebene: grob, fein, ultrafein. Für Proben, die nicht flach liegen, gibt es Voreinstellungen von leicht bis stark uneben.
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4Scannen und zusammensetzen
Der Tisch fährt das Raster ab, jede Kachel überlappt ihre Nachbarn um 20 Prozent. Die Software setzt die Bilder nach Position zusammen, gleicht Versatz über Bildmerkmale aus und nimmt unscharfe Kacheln automatisch neu auf. Das Panorama speichert sie als BigTIFF.
Scharf, auch wenn die Probe nicht flach liegt.
Dicke Schnitte, gewölbte Deckgläser, Proben mit Struktur in mehreren Ebenen: Panoscopia ist für Präparate gebaut, die sich nicht an ein einziges Fokusniveau halten.
Fokus für jede Kachel
Vor dem Scan misst Panoscopia die Belichtung. Dann sucht der Autofokus in drei Stufen, wahlweise einmal für die ganze Probe, kontinuierlich während des Scans oder fest auf einer Ebene.
Fokusstapel und Fokusfusion
Bei dicken Proben nimmt die Software an jeder Position mehrere Ebenen ober- und unterhalb der Hauptebene auf und verrechnet sie zu einer durchgehend scharfen Kachel. Die Ebenen lassen sich auch einzeln exportieren und im Stapel-Viewer durchblättern.
Positionen, die stimmen
Nach jeder Fahrt prüft Panoscopia die Position des Tisches mit einer Toleranz von 5 µm und wiederholt die Fahrt, wenn nötig. Ein Not-Aus stoppt alle Achsen sofort.
Nahtstellen, die verschwinden
Die Kacheln werden zuerst nach Tischposition gesetzt, dann über gemeinsame Bildmerkmale feinjustiert. Eine Schärfeprüfung findet verwackelte oder unscharfe Kacheln und nimmt sie neu auf.
Alles im Blick
Live-Bild mit Schärfewert und Verlauf, eine Karte mit geplantem Raster und fertigen Kacheln, Restzeit und Fortschritt. Wer will, geht Kachel für Kachel von Hand weiter.
Datenblatt Referenzaufbau
Stand Oktober 2026| Kamera | Thorlabs CS135MUN, 1280 × 1024 px, monochromAndere Kameras über einen OpenCV-Treiber |
|---|---|
| Motortisch | Thorlabs MCM301, drei Achsen (X, Y, Z) |
| Verfahrweg | 25 × 75 mm, ein ganzer ObjektträgerZ bis 32 mm |
| Auflösung | 0,75 µm pro Pixel am 10×-Objektiv (kalibriert) |
| Sichtfeld je Kachel | 0,96 × 0,77 mm |
| Überlappung | 20 %, einstellbar |
| Autofokus | Drei Stufen, kontinuierlich oder festVoreinstellungen für leicht, mittel und stark unebene Proben |
| Fokusstapel | Ebenen ober- und unterhalb der Hauptebene, Abstand frei wählbarStandard: ±15 Ebenen im Abstand von 20 µm |
| Positionsprüfung | Toleranz 5 µm, automatische Wiederholung |
| Export | BigTIFF für sehr große Panoramen, Einzelkacheln als PNG, Fokusebenen einzeln |
| Software | Windows, Python 3.11, Qt 6 |
Ein zweiter Blick auf das Panorama. Für die Forschung.
Ein KI-Prototyp durchsucht das fertige Panorama und markiert Bereiche, die nach Tumorgewebe aussehen. Die Markierungen sagen, wohin ein Fachmensch genauer schauen sollte. Einen Befund ersetzen sie nicht.
Für den nächsten Schritt suchen wir Labore mit annotierten Schnitten, um das Modell an echten Daten zu prüfen und weiterzuentwickeln.
Forschungsprototyp. Kein Medizinprodukt, nicht für Diagnose, Therapieentscheidungen oder den Einsatz am Patienten.
Für wen Panoscopia gebaut ist.
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Forschungslabore und Universitäten
Demo anfragenGanze Schnitte statt einzelner Ausschnitte, für Histologie, Zellbiologie oder Materialproben. Das Ergebnis liegt als BigTIFF vor, einem offenen Standardformat für Ihre eigene Auswertung.
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Labore mit eigenem Mikroskop
Hardware prüfen lassenMikroskop, Kamera und Motortisch sind schon da? Dann fehlt nur die Software, die alles zusammen steuert. Ihre Hardware arbeitet weiter, Panoscopia macht daraus einen Scanner.
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Pathologie und Kliniken
Gespräch vereinbarenPräparate digital ablegen, gemeinsam besprechen und weitergeben. Die KI-Hinweise sind ein Forschungsprototyp und nicht für die Diagnostik zugelassen.
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Investoren und Förderer
Unterlagen anfragenScan, Autofokus und Stitching laufen im Referenzaufbau, die KI-Erkennung als Prototyp. Gesucht sind Partner für die Prüfung an echten Daten, weitere Hardware und den Weg zum Produkt.
Wo Panoscopia heute steht.
Entwurf, noch nicht bestätigt. Stand Oktober 2026.
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Heute
- Scan, Autofokus, Fokusstapel und Stitching laufen im Referenzaufbau mit Thorlabs-Hardware.
- Die KI-Erkennung läuft als Prototyp auf fertigen Panoramen.
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Als Nächstes
- Pilotlabore, die Panoscopia im Alltag einsetzen.
- Prüfung der KI an echten, annotierten Schnitten.
- Unterstützung weiterer Kameras und Motortische.
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Danach
- Den Weg zur Zulassung als Medizinprodukt prüfen.
- Auswertungen für Forschungsfragen direkt im Panorama.
Sprechen wir über Ihre Proben.
Eine kurze Mail genügt: was Sie scannen möchten und mit welcher Hardware. Sie schreiben direkt an den Entwickler, Henning Meyer.